Untersuchungen der Koagulation und Dissektion von Hirngewebe bei Verwendung von Laserstrahlung bei den Wellenlängen 1940 und 1470nm nm

Bei neurochirurgischen Eingriffen zur Entfernung von Tumoren sind die Aufgaben an die behandelnden Arzte/Ärztinnen komplex. Für verschiedene Aufgaben wie das Schneiden von Gewebe oder das veröden von Blutgefäßen sind teilweise ein Instrumentenwechsel notwendig. Auch die genaue Lokalisation des Tumorrandes stellt sich intraoperativ als eine Herausforderung dar.

In einem, über drei Jahre vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten, Verbundprojekt „Optische Messverfahren kombiniert mit Ultra­schall- und Laser-Gewebe­resektion in der Neurochirurgie“ (UltraLas) werden verschiedene Aspekte der Tumorresektion bearbeitet. Es werden verschiedene Methoden zur intraoperativen in-vivo-Erfassung von Tumorausdehnung, Gefäßarchitektur sowie Tumorelastizität in der Neurochirurgie erarbeitet und evaluiert. Weiterhin werden therapeutische Instrumente zu einer effektiven Dissektion und Koagulation des Tumorgewebes realisiert.

 

In einer zum Sommersemester 2019 zu besetzen Bachelorarbeit sollen in Ex vivo Versuchen an Hirngewebe (Schwein) die Dissektions und Koagulationseffekte von Laserstrahlung bei 1940 und 1470 nm untersucht werden.

Ziele und Schwerpunkte der Arbeit:

  • Mitarbeit an Ex Vivo Versuchen im Team
  • Präparation und Untersuchungen von Hirngewebe (Schwein)
  • Auswertung am Mikroskop
  • Erprobung der OCT an laserbehandeltem Gewebe
  • Messdatenerfassung und –auswertung (Statistik/Fehleranalysen)
  • Wissenschaftliche Zusammenfassung der Ergebnisse

 

Voraussetzung ist Interesse an wissenschaftlicher Arbeit, sowie grundlegendes Wissen im Bereich von mathematischen Auswerteverfahren, Laborarbeiten und im Umgang mit Lasersystemen.

Bewerbung mit CV und dem aktuellen Notenspiegel an Alessa Hutfilz (hutfilz@mll.uni-luebeck.de)

 

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